0

Newsletter abonnieren

Anmelden Club-Mitglied

Clubkarten-Nummer

Passwort

Angemeldet bleiben
Login vergessen?
Noch kein Club-Mitglied?

Trouble Every Day

Hommage à Claire Denis

Claire Denis | FR 2001 | 102 min | OV
Mit: Vincent Gallo, Tricia Vessey, Béatrice Dalle, Alex Descas

»Claire Denis’ canal masterpiece incisively dissects love, desire and hunger – in this cas for flesh.« TIME OUT N.Y.

»A hypnotic, unsettling work my one of the most sensous filmmakers fo the past 25 years.« Village Voice

Der intovertierte Shane (Vincent Gallo), ein junger amerikanischer Wissenschaftler, schlägt seiner Frau June (Tricia Vessey) vor, nach Paris zu fliegen. Eine Art Hochzeitsreise. Doch bereits im Flugzeug überkommt ihn die Angst. Shane hat June belogen: Er muss in Paris unbedingt den Arzt Léo Sémeneau treffen, dessen Assistent er früher war. Es ist eine Frage auf Leben und Tod, denn Léo ist der Einzige, der Shane heilen kann. Doch stattdessen triftet Shane auf eine seltsame, katzenhafte Frau (Béatrice Dalle) mit vampirähnlichen Zügen zu.

Aus dieser verstörenden Konstellation heraus entwickelt Regisseurin Claire Denis ein spannungsvolles, erotisches Psychodrama. Die betörenden Bildkompositionen der Kamerafrau Agnès Godard werden untermalt vom düster-melancholischen und magischen Soundtrack der britischen Band Tindersticks. (Michel Lang) Die «negative zone», die verkehrte Welt, ist der Bereich der Irritation, der verstörten Verschiebung der Verhältnisse. Die »negative zone« ist die Realität, wie man sie nicht haben will. Das stellt einmal mehr die Frage nach der Abbildbarkeit der Realität und der Authentizität ihrer Erfahrung. Das Authentische ist vor allem (das wusste schon Nietzsche) der Schmerz. Der Hunger und Schmerz der Vampire in Claire Denis Trouble Every Day , die sich, wie Vincent Gallo neben seiner, neben ihren Ehefrauen im Bett winden, weil sie nicht mit ihr schlafen können, ohne sie zu töten, was sie nicht wollen, und sich mit Zigaretten und Tabletten beruhigen. Der Schmerz und die Schreie der Opfer, wenn der Vampirhunger dann doch zu groß wird. (Viennale Andreas Hahn)

»Profoundly disturbing, yet hauntingly unforgettable.« Newsday

»Hypnotic and intense…this is a future cult classic.«Hot Dog

»There’s possibly no other living director as in sync with the politics of touch as Claire Denis…Denis clarifies a common misunderstanding of both her own work and of the horror film in general: Both, at their simplest, might often concern the fear of death, yes, but both are also often poetic, cathartic expressions of a fear that springs from that primordial fear of death: of a life wasted, of a life spent in ghastly, cold, unrelenting aloneness.« Slant Magazine

 


Weitere Filme