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Liebe Besucher*innen und Freund*innen des Filmcasinos und des Filmhaus Kinos!

Die Ereignisse überschlagen sich und selbst das engagierteste Team und die kreativste Programmierung sind machtlos gegen eine noch nie dagewesene Situation, wenn die Gesundheit unserer Gäste gefährdet ist.
Ein Kino ist gar nichts ohne sein Publikum, daher sehen wir uns nun veranlasst, iSd Anordnungen der Bundesregierung den Kinobetrieb im Filmcasino und im Filmhaus ab 14.3.2020 bis auf weiteres einzustellen und alle geplanten Vorstellungen abzusagen.
Wie es danach weitergehen wird, lassen wir Sie in Bälde wissen.
Diese Maßnahme trifft uns, wie auch die anderen Kinos und Kulturbetriebe sehr hart, und wir hoffen natürlich, dass wir diese Zeit ebenso gesund wie hoffentlich unser Publikum überstehen werden, das seine Abende jetzt daheim - statt bei uns im Kino - verbringen wird.

Wir freuen uns natürlich auch über zwischenzeitliche Solidaritätskundgebungen und Unterstützung, zB durch den Kauf unserer Kinogutscheine. https://www.ntry.at/filmcasinogutschein9
Die Abendkassa bleibt in dieser Zeit geschlossen. Bei Fragen sind wir per E-Mail unter filmcasino@filmcasino.at erreichbar.

Bereits gekaufte Eintrittskarten für Vorstellungen, die ab 14.3. stattgefunden hätten, werden wie folgt rückerstattet:

Wir bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns schon riesig, Sie sehr bald danach wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie uns gewogen, bleiben Sie gesund und kommen Sie wieder!
Ihr Filmcasino & Filmhaus-Team

Where does your hidden smile lie? + 6 Bagatelas

Pedro Costa | FR 2001 | 120 min | OmeU

„Unser Luxus ist, dass wir nichts zu verlieren haben“, sagt Jean-Marie Straub am Ende der „6 Bagatelas“. Dieser Luxus beschreibt nicht nur die von Danièle Huillet und Straub stets gesuchte Freiheit in ihrer über 40jährigen Zusammenarbeit – ihren eigenen unabhängigen Kosmos des politischen Films zu schaffen – sondern darüberhinaus ihre grundsätzliche Herangehensweise an ein Leben, das nicht außerhalb des Films existieren kann.

Doch was macht Pedro Costa hier? Er schafft Situationen die „Where does…“ von einer herkömmlichen Hommage unterscheiden. Er ist der Gesprächspartner im off wenn beide sich im Schneideraum ihrer kompromisslosen und ganz besonders genauen, stringenten Arbeit hingeben. So versteckt sich nicht nur ein Lächeln am Bild des Schneidetischs in der Arbeit zum Film „Sicilia!“, sondern auch in der Aufführung, die Jean-Marie Straub und Danièle Huillet darbieten. Eine Exzentrik die sich anhand dialoghaft ergänzender Anekdoten und trockener Bissigkeiten vollführt und dabei immer Beweise der unnachgiebigen Ernsthaftigkeit und Politizität von Huillet und Straub sind. Das Mit-Sein von Kino, Arbeit, Liebe oder wie Jean-Pierre Gorin über den Film schrieb: „It is the smile of the world that Danièle Huillet and Jean-Marie Straub want to escavate from the debris.“

 

Format: DCP, OmeU

 


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