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Zero As You Are

Japannual 2020

OT: Boku ga seibetsu zero ni modorutoki Sora to kinomi no 9 nenkan
Miyuki Tokoi | JP 2019 | 84 min | OmeU

Ganze neun Jahre lang teilte Regisseurin Miyuki TOKOI ihr Zeit mit Zero, so nennt sich der junge Mensch in ihrem Dokumentarfilm, dem mit 13 Jahren eine Gender Dysphoria, also eine Nichtidentifizierung mit dem biologischen Geschlecht, diagnostiziert wurde. Mit 17 lernen wir als Zusehende Zero kennen, biologisch als Frau geboren, aber schon lange überzeugt und hoffnungsvoll endlich, auch offiziell als Mann leben zu dürfen. Sein Transitioning ist noch lange nicht abgeschlossen und wir erleben hautnah, welche Hindernisse sich auf dem langen Weg entgegenstellen. Als Zero 20 wird scheint sich alle Mühsal gelohnt zu haben, er kann endlich sein Glück als Mann finden. Doch dem ist nicht so. In der Zeit nach dem Transitioning kommen Zero Zweifel an seiner Entscheidung, er blickt tiefer in seine frühe Vergangenheit und befragt interessiert andere Personen mit ähnlichen Schicksalen und Schwierigkeiten. Und es formt sich in ihm die dunkle Gewissheit der ewigen Ungewissheit. Regisseurin Tokoi zeichnet mit Hilfe der Offenheit Zeros ein sehr differenziertes Bild des komplexen Themenkreises rund um transgender Personen und ihren Wünschen und Hoffnungen.


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