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The Day Of Destruction

Japannual 2020

OT: Hakai no Hi
Toshiaki Toyoda | JP 2020 | 57 min | OmeU
Mit: Kiyohiko Shibukawa, MahiToThePeople, Itsuki Nagasawa, Issei Ogata

Eine monströse Kreatur haust in einer Mine, zu der nur ganz wenige Zugang haben. Shinno hat diese Erlaubnis und wagt sich in das dunkle Innere der Höhle, um einen kurzen Blick auf das Monster zu werfen. Sieben Jahre später ist die Welt von einer schrecklichen Seuche befallen, mit deren Ausbruch das Monster etwas zu tun gehabt haben könnte. Ein junger Shugendo Mönch sieht die Epidemie, die sowohl Körper als auch Geist befällt, eher als Ausdruck des Werteverlusts unserer Zeit, in der Gier, Kälte und Konsum die Gesellschaft aushöhlen. Er versucht die Krankheit auszutreiben, aber ist er am Ende vielleicht selbst der Dämon? Im wohl thematisch ersten post Covid Film der Geschichte greift Regisseur Toshiaki TOYODA zu gar drastischen Mitteln, um seine abstrakte Phantasie zu präsentieren. Ein visueller Rausch, unterstützt durch eine beeindruckende Musikauswahl, der auch mit seiner kurzen Laufzeit ein gehöriges Ausrufezeichen in die eher brache Kinolandschaft des Jahres 2020 setzt.

Mit Kiyohiko SHIBUKAWA konnte Regisseur Toshiaki TOYODA einen der sympathischsten aktuellen Schauspieler gewinnen, der gefühlt jedem zweiten Film in Japan seine Präsenz leiht. Letztes Jahr war er bei Japannual in gleich drei Filmen zu sehen (We Are Little Zombies / A Life Turned Upside Down / Dare To Stop Us). Mit MahiToThePeople, Frontmann der Band Gezan, die auch ein paar Songs im Film beisteuert, konnte Toyoda auch so etwas wie einen Pop Star verpflichten, dazu noch Issei Ogata, ein Schauspiel As mit langer Geschichte (Yi Yi, Tony Takitani, Silence).


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