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I'm Really Good

Japannual 2020

OT: Watashiwa Genki
Hirobumi Watanabe | JP 2020 | 62 min | OmeU
Mit: Riko Hisatsugu, Nanaka Sudo, Keita Hisatsugu, Hirobumi Watanabe

Kaum ein Regisseur in der heutigen japanischen Kinolandschaft hat einen solch ausgeprägten Stil, eine derart signifikante Handschrift wie Hirobumi WATANABE. Unverkennbar sind auch seine Gastauftritte in seinen eigenen Filmen. In seinem neuesten Werk präsentiert uns der Festivaldarling den ländlichen Alltag der kleinen Riko. Von Ihrem Schulweg, den Konversationen mit ihrer Freundin oder ihrem Bruder, das Erledigen der Hausaufgaben oder der gar lange Weg zum Haus ihrer Schulkollegin, mit allem werden wir höchst elegant und amüsant, mit feiner Genauigkeit vertraut gemacht.  Den essentiellen Fragen nach den Vorlieben beim Abendessen oder der Größe ihrer Schuhe widmet Riko sich mit Hingabe. Nicht zuletzt ihr frecher Witz und ihr selbstsicheres Auftreten bewahren sie vor den sinistren Vorhaben des windigen Schulbuch-Salesman (Watanabe selbst), der nicht einmal sondern gleich zweimal vor der Tür steht. Gerade der Mut zur Wiederholung, dieser eigenwillige Rhythmus, der den Filmen von Watanabe so eigen ist, zusammen mit der ansteckenden Ausstrahlung seiner jungen Hauptdarstellerin, machen den Film zu einem der sympathischsten Ereignisse im japanischen Filmjahr.

Groß war die Überraschung als Hirobumi WATANABE beim letztjährigen Filmfestival in Tokyo den Regiepreis (Japanese Cinema Splash) für seinen Schweinefütterfilm Cry entgegen nehmen durfte. Noch größer die Freude, dass er mit I’m Really Good diesem Film gleich einen nächsten folgen lies. Die Kinder in diesem Film spielen sich weitgehend selbst und Watanabes eigener Auftritt erfreut seine Fans wie immer.


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