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Didi Contractor: Marrying the Earth to the Building

Steffi Giaracuni | CH 2016 | 81 min | OV

Am Fuße des Himalayas, im Nordwesten Indiens realisiert die autodidaktische Baukünstlerin Alice Fish-Kinzinger (alias Didi Contractor) seit zwanzig Jahren mit Leidenschaft ihre architektonischen und ökologischen Visionen, die nicht immer zu den Vorstellungen ihrer Auftraggeber passen wollen.

Ihre urwüchsigen Lehmbauten und Holzhütten verbinden traditionelle indische und europäische Wohnkultur. Ihre handgemachten Bauwerke gleichen eher Installationen, Skulpturen, Kunstwerken aus Lehm, Bambus, Schiefer und Naturstein. Leben im Lehmhaus. Menschen, die in Didi Contractors realisierten Visionen leben, beschreiben ihre Erfahrungen mit ihren Häusern. Studenten aus aller Welt kommen, um herauszufinden, wie Architektur Teil unseres Ökosystems werden kann. Tag und Nacht arbeitet die 86-jährige noch an ihrem Gesamtkunstwerk. Sie skizziert nur grob, aber proportioniert auf den Punkt genau. Ihre Architektur ist exotisch, erotisch, ökonomisch, ökologisch und nachhaltig. Das Filmportrait nähert sich mit dokumentarischen Mitteln und poetischer Sprache einer umweltbewussten Künstlerin und Architektin, die durch ihre Vision einer organischen „Randarchitektur“ einen alternativen Zu- und Umgang zur Mutter Erde provoziert. Die deutsch-schweizerische Regisseurin Steffi Giaracuni entwirft in ihrem wunderbar fotografierten Dokumentarfilm ein eindringliches Porträt einer starken, künstlerischen Frau, die ihre baulichen Visionen als tiefe Verbundenheit von Mensch und Natur versteht. Eine Architektur, die Landschaft und Haus miteinander vereint.