0

Newsletter abonnieren

Anmelden Club-Mitglied

Clubkarten-Nummer

Passwort

Angemeldet bleiben
Login vergessen?
Noch kein Club-Mitglied?

Chocolat

Hommage à Claire Denis

Claire Denis | FR 1988 | 105 min | OmeU
Mit: Isaach De Bankolé, Giulia Boschi, François Cluzet, Jean-Claude Adelin

Die junge France kehrt in den 1980er-Jahren als Besucherin nach Kamerun zurück. Sie wird von einem Mann mit Sohn mit dem Auto ein Stück des Weges mitgenommen und erinnert sich an ihre Kindheit.

Kamerun 1957, kurz vor Ende der Kolonialzeit: France ist noch ein Mädchen und wächst als einziges Kind des Verwaltungsbeamten und örtlichen Gouverneurs Marc Dalens und seiner Frau Aimée auf. Sie lebt in der Natur und ist oft allein. Gesellschaft leistet ihr Protée, der Boy der Familie, der das Vertrauen der Familie Dalens erworben hat und wie das Mädchen als Außenseiter lebt. Er ist Diener, Putzkraft, Übersetzer, Kindermädchen und Beschützer, wenn Marc auf Inspektion unterwegs ist. Stets hält er sich im Hintergrund und wird, obwohl er sich unentbehrlich macht, dennoch „nur“ als Diener angesehen. Aimée, die sich heimlich zu ihm hingezogen fühlt, unterdrückt ihre Gefühle, wie auch er unter seiner Liebe zu ihr leidet, jede Annäherung von ihrer Seite jedoch ebenso abrupt unterbindet. Über allem steht die unausgesprochene Wahrheit, dass er nur der Boy der Familie ist, der zudem oft als selbstverständlich übersehen wird.

»Die soziale Zeichnung hat einige grelle Töne, zum Beispiel, wenn auf dem Außenposten die Selbstherrlichkeit einer notgelandeten französischen Gruppe einbricht und allerlei Kolonialfratzen die kontemplativen Bilder stören. Aber Claire Denis gelingt es, ihr ästhetisches Prinzip durchzuhalten. Die Minimalisierung der Unruhe erbringt ein Maximum an Spannung in den Bildern. Das ist die Schönheit von CHOCOLAT. « DIE ZEIT

»Some kind of miniature classic… Miss Denis’s mastery of film-making technology, which is something that can be learned, is equaled by her splendid control of narrative, a more elusive talent. She is astonishing. There are no dark corners in the story. Everything that happens is vivid and clear, though subject to the kind of speculation that tantalizes and rewards.« The New York Times


Weitere Filme