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Peter Handke - Bin im Wald, kann sein, dass ich mich verspäte

Corinna Belz | DE 2016 | 89 min | DF

Für „ein einflussreiches Werk, das mit sprachlicher Genialität die Peripherie und die Spezifität der menschlichen Erfahrung untersucht“ – so die Begründung der Schwedischen Akademie – wurde Peter Handke mit der Literaturnobelpreis 2019 ausgezeichnet. Anlässlich dieser großen Ehre zeigen wir das Filmportrait PETER HANDKE – BIN IM WALD, KANN SEIN, DASS ICH MICH VERSPÄTE

Seine Buchtitel klingen wie die Titel einer Jukebox und wurden zu den Losungen mehrerer Generationen von Lesern: „Publikumsbeschimpfung“, „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“, „Wunschloses Unglück“, „Der kurze Brief zum langen Abschied“, „Das Gewicht der Welt“, „Immer noch Sturm“. In den Sechzigern zeigte Peter Handke als einer der ersten wie das geht: der Schriftsteller als Angry Young Man und Popstar des Literaturbetriebs. Doch kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen und nahm seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen schwingenden Sätze. Handkes genauer, oft filmischer Blick wird in seinen Texten und einer bisher unveröffentlichten Sammlung von Polaroids spürbar. Der Schriftsteller stellt uns eindringlich und unerwartet liebevoll die großen Fragen: Was ist jetzt? Wie wollen wir leben?

Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, daß ich mich verspäte (Trailer deutsch)