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Miyamoto

Japannual 2020

OT: Miyamoto kara Kimi e
Tetsuya Mariko | JP 2019 | 129 min | OmeU
Mit: Sosuke Ikematsu, Yu Aoi, Arata Iura, Wataru Ichinose

Wer die bisherigen Filme von Tetsuya MARIKO kennt (z.B. Destruction Babies, Japannual 2017), mag vielleicht erahnen, was auf ihn/sie zukommen könnte. Doch das Ausmaß dessen, was die Charaktere seines neuesten Werkes erleiden müssen, übersteigt wohl auch die kühneren Vermutungen. Es beginnt süßlich, wie eine RomCom fast, als Miyamoto Yasuko kennen und lieben lernt.  Das Drama lässt nicht lange auf sich warten. Ein schwerwiegender Bierrausch knockt Miyamoto im entscheidenden Moment aus, just dann als Yasuko von einem unerträglichen Gewaltakt betroffen ist. Ihr Vertrauen in ihn ist gebrochen und Miyamoto versucht nun alles, dieses und Yasuko wieder zurück zu gewinnen. Die Gewaltspirale dreht sich und dem Ausmaß an Erniedrigung und physischer Zerstörung sind keine Grenzen mehr gesetzt. Es werden für viele die vielleicht unbequemsten, lautesten, hysterischsten und schmerzhaftesten Momente im Kino dieses Jahres sein, dennoch kann man Filme voll dieser Intensität und Leidenschaft nicht hoch genug schätzen.

Geradezu überhäuft von Preisen wurde Miyamoto in der japanischen Award Season der Saison 2019/20. Bei den Japanese Professional Movie Awards wurde er als Bester Film des Jahres ausgezeichnet und bei Kinema Junpo, Blue Ribbon, Hochi, Nikkei Sports dafür nominiert. Den Preis als bester Regisseur konnte Mariko bei zwei dieser Auszeichnungen entgegennehmen plus zwei weitere Nominierungen. Auch die beiden Hauptpersonen Sosuke IKEMATSU und Yu AOI wurden mit mehreren Preisen und Nominierungen überhäuft. Gemeinsam waren beide schon in Tsukamoto’s Killing zu sehen (JPL’18). Yu AOI ist heuer bei Japannual gleich mit drei Hauptrollen dabei.


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