0

Newsletter abonnieren

Anmelden Club-Mitglied

Clubkarten-Nummer

Passwort

Angemeldet bleiben
Login vergessen?
Noch kein Club-Mitglied?

MappaMundi

Bady Minck | AT/LU 2017 | 45 min | OV

Double Feature MAPPAMUNDI und IM ANFANG WAR DER BLICK
Im Anschluss Gespräch mit Bady Minck

Durch die Augen von Kosmischen Kartograf.innen unternimmt MappaMundi eine hochbeschleunigte Reise durch 950 Millionen Jahre Erdgeschichte, 150.000 Jahre Migration der Menschheit und 15.000 Jahre Kartografie. Der Film macht dabei den permanenten Wandel unserer Welt sichtbar, einen Wandel, den der einzelne Mensch in seinem kurzen Leben so nicht bemerken kann.

In MappaMundi geht es um das Bild der Welt, das wir Menschen seit Jahrtausenden stets aufs Neue entwerfen. Anhand von mehr als hundert Weltkarten aus 15.000 Jahren Aufzeichnungsgeschichte wird die Entwicklung des Weltbildes von den Anfängen bis heute in seiner unendlichen Vielfalt dargestellt und neu beleuchtet.

Dieser Film wird Ihr Leben verändern! Und wenn nicht Ihr Leben, dann in jedem Fall Ihre Perspektive… Renata Schmidtkunz, ORF Radio Ö1

Ich habe einige ungewöhnliche Filme auf dem Sundance Film Festival gesehen, aber Bady Mincks ‚MappaMundi‘ ist der verrückteste aller verrückten Filme. Es fühlt sich an, als wäre ‚Tom Thumb‘ auf den Mond versetzt worden, oder als hätte Jan Svankmajer eine Weltall-Oper geschrieben. Teile des Films erinnern an Terry Gilliams Animationen bei Monty Python. Ja, ‚MappaMundi‘ ist vollkommen wahnwitzig… es ist ein Film, der nicht erklärt werden kann: er muss erlebt werden! Ryan Painter, KUTV

Bady Minck ist eine Filmemacherin, die ihresgleichen sucht. Sie beweist das einmal mehr mit ihrem neuen Film ‚MappaMundi‘. Sie wurde bereits zu Festivals der ersten Kategorie eingeladen, nach Cannes, Berlin, Venedig und Locarno – und mit ‚MappaMundi‘ nun nach Sundance. Ihr neuer Film kombiniert auf sehr aussagekräftige Weise reale Bilder und Animation, er mischt verschiedene Sprachen – wenn er nicht gerade eine erfindet – und stürzt sich in das gewagte Abenteuer, die Zukunft vorherzusagen. Gleichzeitig stellt er eine fast wissenschaftliche Genauigkeit unter Beweis, im Studium archäologischer Relikte und geographischer Karten, die dem Film seinen Titel gegeben haben. Kurz gesagt, ‚MappaMundi‘ ist mehr als ein Film, es ist eine veritable filmische Erfahrung – das wahre Werk einer Künstlerin, zwischen Realität und Imagination. Pablo Chimienti, Le Quotidien

‚MappaMundi‘ ist eine faszinierende, vielschichtige Tour durch die Geschichte der Kartografie…  Andrea Winklbauer, artmagazine

Auch der neue Film von Bady Minck ‚MappaMundi‘ handelt von Grenzen. In ihrem Stoppmotion-Animations-Sciencefiction Spektakel lässt sie ausserirdische Kartographinnen die Erde entdecken und deren Entstehung, aus Sicht frühzeitlicher bis heutiger Weltkarten erzählen. Das ist spannend, skurril, kurzweilig und am Ende auch etwas deprimierend, wenn die Erde sich wehrt, gegen den Schmutz der sie im All umgibt und eben auch gegen die Grenzen, die auf ihr gezogen werden. „Meine Haut hat keine Linien/Grenzen“ seufzt die geplagte Erde ehe sie in einem schwarzen Loch auf immer verschwindet. Christine Dériaz, Artechock.de, April 2017

Weltraumzeitvermessungskino! Ein vermessenes Unterfangen? Nicht für Bady Minck, die schon mit ‚Im Anfang war der Blick‘ Österreich anhand von alten Postkarten durchquerte. In ‚MappaMundi‘ geht es nun ums Ganze: Weltkartendokumentation als Science-Fiction-Animation, eine Milliarde Jahre in 45 hochrasanten Minuten. Den Blick auf die Erde wirft man mit kosmischen Kartografinnen, die Planeten vermessen. Bis sie auf Terra stoßen, die selber ein Wörtchen mitreden will bei der Präsentation ihrer Geschichte. Gewitzte Geschichtsbetrachtung als surreales Ideenfeuerwerk, in der die Zeit der Seefahrer-Entdeckungen zum wilden Wasserabenteuer samt entzückendem Animations-Seemonster wird. In stetiger Expansion von frühesten „Mammutknochenkarten“ bis zu heutigen Satellitenbildern werden auch die historischen Interessenslagen deutlich. Als Film über ein sich wandelndes Weltverständnis und entsprechende Grenzziehungen sehr aktuell – und doch in seiner kosmischen Perspektive und überlichtschnellen Eleganz zutiefst zeitlos. Christoph Huber, Filmmuseum Wien, Juni 2017 

Das Ende von ‚MappaMundi‘ ist von atemberaubender, berührender Schönheit und Poesie, anmutig in Zeiten, in denen man keine Antwort mehr zu haben scheint auf die Frage, wie es mit der Menschheit und der Erde weitergehen wird. Renata Schmidtkunz, ORF Radio Ö1

 

 


Weitere Filme