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Die Kameraden des Koloman Wallisch

Michael Scharang | A 1984 | 90 min | DF
Mit: Georg Schuchter, Henriette Cejpek, Robert Tessen

Im Februar 1934 erhoben sich Teile der österreichischen ArbeiterInnenbewegung und des Republikanischen Schutzbundes gegen das austrofaschistische Regime, welches schon im März 1933 das Parlament ausgeschaltet hatte. In Margareten konzentrierten sich die Kampfhandlungen im Februar 1934 auf den Reumannhof, der ein Hauptstützpunkt des republikanischen Schutzbundes war.

Der Sozialist und Februarkämpfer Koloman Wallisch wurde wenige Tage nach dem Beginn der Kämpfe am 19. Februar 1934 von der Dollfuß-Regierung gehenkt. Seine Geschichte ist Ausgangspunkt von Michael Scharangs Spielfilm „Die Kameraden des Koloman Wallisch“ und leitet über zur Liebesbeziehung zwischen dem sozialistischen Werkzeugmacher Viktor und der bürgerlichen Paula. Die Beziehung der beiden droht durch die Auseinandersetzungen im Februar 1934 und die Etablierung des Austrofaschismus zu zerbrechen. Ein Film, der geschickt auf drei Ebenen funktioniert: als Film über den Februar 1934, als Liebesgeschichte und als Film über Widerstand, Menschenwürde und den aufrechten Gang.

Eine Initiative von Wien anders/KPÖ Bezirksrat Wolf Goetz Jurjans im Gedenken an die Februarkämpfe 1934. Beschlossen von der Bezirksvertretung Margareten, subventioniert von der MA 7 (Kulturabteilung der Stadt Wien).

Dienstag, 12. Februar, Beginn: 20 Uhr
Filmcasino, Margaretenstraße 78 — Eintritt frei


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