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Elephant to India

Wolfgang Pröhl | AT 2019 | 120 min | DF

Premiere im Filmcasino in Anwesenheit des Regisseurs, 30.9.2019, 18 Uhr & 20.15 Uhr

Zusatzvorstellungen in Anwesenheit des Regisseurs
9.10. (20.15 Uhr) im Filmhaus (Spittelbergg.3)
27.10 (13 Uhr) im Filmhaus (Spittelbergg.3)

 

„Uns zieht es hinaus in die Welt. Und nur davon zu träumen, das ist uns viel zu wenig. So haben wir beschlossen: Wir fahren los. Einfach so. Mit unseren Vespas. Bis nach Indien…. Wir werden mindestens ein halbes Jahr auf dem Landweg unterwegs sein. Denn wir wollen immer die Erde spüren. Mit wenig Gepäck. Nur das, was wir wirklich brauchen, das nehmen wir mit. Alles andere wäre eine Belastung, die uns einschränkt.

Wir, das sind Claudia, Christian und Wolfgang. Und Geld haben wir nicht viel. Nur vierzig Euro am Tag werden es sein. Zu dritt. Das, was wir uns für diese lange Reise eben erspart haben. Aber dadurch werden wir die Menschen entlang unserer Straßen viel besser kennenlernen, denn wir müssen unterwegs auch Geld dazuverdienen. Ob mit Straßenmusik in Tiflis, als Maurer in Aserbaidschan oder als Kellner in Georgien.

Wenn wir mit unseren knallroten Motorrollern zu Sommerbeginn starten, so haben wir damit schon ein Ziel erreicht: Den Beginn unseres weiten Weges nach Indien. Wir sehen die Straßen, die uns Goa näherbringen nicht als Herausforderung oder als notwendiges Übel. Ganz im Gegenteil: Der Weg nach Indien ist unser Ziel – mit allen Erlebnissen und Begegnungen.

Wir fahren nach Osten. Immer weiter. Zuerst durch den Balkan, dann entlang des Schwarzen Meeres nach Georgien. Schließlich durch Zentralasien und durch China bis nach Tibet. Nach dem Dach der Welt warten dann Nepal und Indien auf uns. Und irgendwann werden wir die hohen Palmen von Goa vor uns sehen. Nach einer Reise von 180 Tagen – um die halbe Welt.

Mit uns reist auch Ferdinand, unser himmelblauer Elefant. Er ist einen Meter lang und einen Meter hoch. Aus Fiberglas. Dieser Elefant erfüllt eine wichtige Aufgabe: Er wird bei dieser Reise unser „Türöffner“ sein. Mit ihm wollen wir zuerst die Neugier und danach auch die Herzen der Menschen gewinnen.

Das Ergebnis dieser weiten Reise ist eine gleichermaßen berührende wie auch unterhaltsame Kino-Doku in bester Qualität. Der Besucher erlebt die drei Abenteurer hautnah und intensiv. Ohne Filter und ohne Distanz. So, als würde man am Rücksitz einer der Vespas selber mit auf diese unglaubliche Reise gehen. Abgerundet wird dieser Film mit ganz viel Humor und ebenso durch großartige Bilder der höchst unterschiedlichen Landschaften, die von den Dreien einfühlsam bereist und durchquert werden. Eine beeindruckende Story und ein ganz großes Kinoerlebnis.“ (Produktionsnotizen)


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