Die göttliche Ordnung - (Zum Int. Tag der Demokratie)
Special Screenings
Petra Biondina Volpe | DE 2017 | 96 min | OVAnlässlich dem Internationalen Tag der Demokratie am 15. September lädt das Menschenrechtsbüro ins Filmcasino ein. Mit dem kostenlosen Kinobesuch soll kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe für alle Wiener*innen gefördert und ein niederschwelliger Zugang zu einem wichtigen demokratiepolitischen Thema ermöglicht werden.
Gezeigt wird der Film Die göttliche Ordnung, der den Kampf um das Frauenstimmrecht in der Schweiz auf charmante und warmherzige Weise erzählt und zentrale Menschenrechtsthemen wie Gleichberechtigung, politische Teilhabe und demokratische Mitbestimmung aufgreift.
Die Anmeldung bzw. Buchung eines Gratis-Ticktes ist erforderlich.
Um Teilhabe für möglichst viele Menschen zu ermöglichen, bitten wir alle Besucher*innen nur dann Tickets zu buchen, wenn der Kinobesuch geplant ist bzw. Tickets bei Verhinderung zu stornieren. Danke!
Das Menschenrechtsbüro freut sich auf einen gemeinsamen Kinoabend!
Infos zum Film:
Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde gegen die Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann ihr die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau dazu verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Hier erwacht Noras Widerstand! Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich aktiv für das Frauenstimmrecht einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken…
In der charmanten und warmherzigen Komödie DIE GÖTTLICHE ORDNUNG über den Kampf um Gleichberechtigung und die Einführung des Schweizer Frauenstimmrechts treffen chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität aufeinander.