0

Newsletter abonnieren

Anmelden Club-Mitglied

Clubkarten-Nummer

Passwort

Angemeldet bleiben
Login vergessen?
Noch kein Club-Mitglied?

Sie leben. Weil sie geflüchtet sind. Die Teenager Juma und Hishame versuchen unter lebensgefährlichen Umständen, versteckt im Fahrgestell eines LKW nach Europa zu flüchten. Dort werden sie jedoch zu den Gejagten der Grenzbehörden.

Ahmed, Nura, Achmad und Asha haben es gerade über die Grenzzäune geschafft. In Österreich angekommen, versuchen sie ihr Leben neu zu gestalten und kämpfen für ihr Recht auf eine mehr oder weniger unbeschwerte Jugend. Jawid und Alem leben schon seit eineinhalb Jahren in Wien, in der Hoffnung auf Gewährung von Asyl. Die traumatische Erfahrung des Verlusts, die Sehnsucht nach ihren Familien, der Blick in eine vollkommen ungewisse Zukunft, die Bedeutung von Paragraphen und Behördenodysseen, die sie zu bewältigen haben, bestimmen den Prozess des Neuanfangs. Obwohl ihr Leben maßgeblich von oft unmenschlichen Gesetzen bestimmt wird, nehmen sie es mit viel Humor und haben ihre eigenen Mechanismen entwickelt, die ihnen helfen, diese Last zu bewältigen. Sie leben ihre Jugend mit vollen Atemzügen, sind laute, freche, verliebte und heranwachsende Menschen, die gerade für ein selbst bestimmtes Leben kämpfen.

 

Trailer DF:

Little Alien TRAILER (deutsche UT)

Still 2 ©AMOUR FOU -Flo Rainer

AB DO 23.9. im Filmhaus Spittelbergg. 3

Let’s talk about scripts!  MO 8.11., 19.30 Uhr:
Q&A mit Evi Romen im Filmhaus Spittelbergg. 3
in Zusammenarbeit mit dem Drehbuchforum Wien

Der sensible Mario (Österreichischer Filmpreis für Thomas Prenn) und sein Jugendfreund Lenz (Noah Saavedra) möchten mit Anfang 20 die Enge ihres Südtiroler Dorfes hinter sich lassen. Lenz, Sohn reicher Eltern, hat dafür eindeutig die besseren Lebenskarten in der Hand als der Träumer Mario. Sie reisen nach Rom. Doch plötzlich wird alles anders.

»Ein Meisterwerk, von der ersten Szene an.« FM4

»Großes Kino – stylish, hipp, innovativ.«outnow

»Ein hochspannendes Drama um einen tanzenden Außenseiter, der seinen Platz im Leben sucht. « ORF.at

»Evi Romen nutzt auf brillante Weise die Berglandschaft in ihrem kühnen Queering klassischer Heimatfilm-Themen.« – Bert Rebhandl, Viennale

HOCHWALD Trailer German Deutsch (2021)

Diagonale 2021: Großer Diagonale Preis Bester Spielfilm

Goldenes Auge Zürich Film Festival 2020 –  Bester Film im Wettbewerb

34. Bolzano Film Festival Bozen 2021 – Bester Spielfilm

3 Österreichische Filmpreise 2021

Carl Mayer-Preis 2017 –  Bestes Drehbuch

 

Still 2

Film und Gespräch am 4.10., 20 Uhr im Filmcasino
mit Vedran Džihić und Arijana Šegalo in Kooperation mit den Freiheitskämpfer*innen Margareten und der Sozialistischen Jugend Margareten.

Der Oscar-nominierte Film der bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić (Goldener Bär für ‚Grbavica‘) wurde von der internationalen Kritik als ein Höhepunkt der Filmfestivals in Venedig und Toronto bejubelt. Žbanić wuchtiger Film ist atemberaubend spannend und zeichnet sich durch seinen feministischen Blick aus: Hier kämpft eine starke Frau wie eine Löwin auf aussichtslosem Posten in der männlichen Welt des Krieges. Unvergesslich bleibt der durchdringende Blick dieser Frau und das tief berührende Ende. Eine andere Welt, eine Welt des Miteinanders, scheint möglich.

QUO VADIS, AIDA? Trailer OmU Deutsch | German (2020)

Bosnien, Juli 1995. Aida (großartig: Jasna Djuričić) ist Lehrerin und arbeitet als Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Aida hat als Dolmetscherin in den Verhandlungen Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger*innen retten könnte. Die Lage spitzt sich zu, als ihr Ehemann, Direktor der örtlichen Schule, Srebrenica bei den Verhandlungen mit dem bosnisch-serbischen General Ratko Mladic vertreten soll.

Aidas Schicksal steht für das einer ganzen Generation von Frauen, die den Krieg in Bosnien überlebt haben. Mehr als 8000 – fast ausschließlich männliche – Zivilisten wurden bei dem als Genozid eingestuften Massaker von Srebrenica von der bosnisch-serbischen Armee ermordet. Neben den grausamen Taten der Armee von Ratko Mladic wurde im Zusammenhang mit dem Massaker auch die Rolle der Vereinten Nationen scharf kritisiert. Zum 25. Mal jährte sich das Massaker von Srebrenica im Juli 2020 und bis heute erscheint es unbegreiflich, dass es vor den Augen der Staatengemeinschaft, mitten in Europa, zu einer solchen Katastrophe kommen konnte.

Filmfestival Venedig 2020: SIGNIS Award

Filmfestival Rotterdam 2021: Publikumspreis

Filmfestival Göteburg 2021: Publikumspreis für den besten internationalen Film

Oscar-Nominiert: Best International Feature 2021

Ausgezeichnet mit dem Film Independent Spirit Award 2021 als BEST INTERNATIONAL FILM

BAFTA 2021: Nominiert Best Director & Best Film not in the English language

Österreichischer Filmpreis 2021: nominiert in 4 Kategorien (Beste Nebendarstellerin: Edita Malovčić, Beste Kamera: Christine A. Meier, Beste Maske: Michaela Payer, Regina Breitfellner, Bestes Szenenbild: Hannes Salat)

ROMY 2021: 4 Nominierungen (Beste Produktion, Bestes Buch, Beste Regie, Beste Kamera)

Europäischer Filmpreis 2021: Longlist Bester Film
(Feature Film Selection – European Film Awards)

»Žbanić inszeniert diese Situation nicht als Drama, vielmehr als hochintelligenten Thriller, der durch die Perspektive der Übersetzerin große Klarheit erlangt.« orf.at

»Ein unvergesslicher Film….Während sich die Situation in ein Pulverfass verwandelt, kann man den Blick kaum von der Leinwand abwenden.«The Hollywood Reporter

»Überwältigend, erschütternd und herzzerreißend. Gespielt mit einer absolut überzeugenden Mischung aus Entschlossenheit, Großmut und wildem mütterlichem Instinkt von der serbischen Schauspielerin Jasna Đuričić. Mit einem unglaublich bewegenden Epilog.«Variety

»Nur wenige Filme wie ‚Das Leben ist schön‘ oder ‚Der Pianist‘ erreichen göttliche Höhen, indem sie zutiefst menschliche Geschichten unvorstellbaren Gräueln gegenüber stellen. QUO VADIS, AIDA?, der neue Film der gefeierten bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić, ist so ein überweltlicher Film.«Indiewire

»Ein umwerfendes, zutiefst bewegendes Drama… ganz große Freude.« – FM4

»Aida kämpft wie eine Löwin – ein Einsatz, der dem Film seinen emotionalen Nachhall beschert.« – Der Standard

01_Walchensee Forever©FlareFilm

Österreich-Premiere mit Regisseurin Janna Ji Wonders und ihrer Mutter Anna Werner am 2.11.2021, 20 Uhr, nach dem Film Q&A moderiert von Gini Brenner

Als eine Fee vom Walchensee stellt sich die fünfjährige Janna Ji Wonders in der ersten Szene vor. Wusste sie damals schon, dass sie später als Filmemacherin diesen wunderbaren Dokumentarfilm über die Frauen in ihrer Familie drehen würde? Vollkommen uneitel spannt sie einen Bogen von der Urgroßmutter bis hin zu ihrer kleinen Tochter und stellt die Frage: Was zählt am Ende wirklich?

„Ein berührender Film, voller Liebe und Humor.«rbb Inforadio

WALCHENSEE FOREVER Trailer Deutsch | German (2020)

Mit WALCHENSEE FOREVER erzählt Janna Ji Wonders auf eindrucksvolle Weise die Geschichte ihrer Familie, die ein ganzes Jahrhundert umspannt. Sie konzentriert sich dabei vor allem auf die Sicht der Frauen, von denen jede auf ihre Weise den patriarchalen Strukturen ihrer Zeit trotzt. Um den Geheimnissen ihrer Familie und ihrer Rolle in der Generationskette auf die Spur zu kommen, führt uns Wonders vom Familiencafé am bayerischen Walchensee über Mexiko nach San Francisco zum „Summer of Love“, zu indischen Ashrams, einem Harem und immer wieder zurück an den Walchensee.

Entstanden ist eine aufregende Entdeckungsreise, die einen außergewöhnlichen Blick auf mehrere Generationen gewährt. Fragen nach Identität, Heimat und Selbstverwirklichung werden gestellt, wie auch die Suche nach Liebe, Leben und Tod thematisiert. So geht es um den Kreislauf des Lebens.

Gewinner Bester Dokumentarfilm beim Bayrischen Filmpreis 2020

Gewinner Kompass-Perspektive Preis bei der Berlinale 2020

Nominiert als bester Dokumentarfilm bei den European Film Awards 2020

Publikumspreis für WALCHENSEE FOREVER am Festival des neuen Heimatfilms Freistadt 2020

»Zum Staunen.« -3sat Kulturzeit

»Ein großartiger Dokumentarfilm.«Der Freitag

»Ein verdammt starkes Regiedebüt.«filmstarts.de

»Ein unglaublicher Dokumentarfilm.«rbb Berlinale Notizen

»Ein absoluter Höhepunkt auf der Berlinale.«Münchener Abendzeitung

Deutschland, 1989. Liebevoll kümmert sich die zwölfjährige Fritzi um den kleinen Sputnik. Er ist der Hund ihrer besten Freundin Sophie, die über die Sommerferien nach Ungarn gefahren ist. Doch zu Schulanfang kehrt Sophie nicht in die Klasse zurück. Wie viele andere ist sie in den Westen geflohen. Mutig macht sich Fritzi auf die Suche nach ihrer Freundin und gerät in ein Abenteuer, das die Zukunft des ganzen Landes verändert. Eine spannende Wendegeschichte, die nicht nur junge Zuschauer*innen berühren wird.

FRITZI – EINE WENDEWUNDERGESCHICHTE Trailer German Deutsch (2019)

Ein Mann singt einer arabischen Familie, die er durch Ungarn an die österreichische Grenze fährt, ein jiddisches Lied vor. Beim „Jam-dari-dari“ stimmen die jungen Flüchtlinge mit ein. Das Video davon verbreitet sich viral im Netz. Die israelische Filmemacherin Ronit Kertsner wollte wissen, wer dieser Mann ist – und hat über den österreichischen Wanderhirten Hans Breuer die Doku REFUGEE LULLABY gedreht.

»Ein Film, der einem das Herz bricht – und zugleich wieder zusammensetzt.« TT

Hans Breuer ist eine außergewöhnliche Figur: Er hütet Schafe und singt dabei jiddische Lieder. Über mehrere Monate hinweg begleitete die israelische Filmemacherin Ronit Kertsner den letzten Wanderhirten Österreichs, als dieser sich im Herbst 2015 immer wieder an die ungarische Grenze aufmachte, um Geflüchtete zu unterstützen. Refugee Lullaby ist ein Film über ein ungewöhnliches Lebenskonzept, berührende Begegnungen und hingebungsvolle Solidarität.

Liebevoll hilft Hans Breuer einem erst wenige Stunden alten Lamm auf die zittrigen Beine. Umgeben von einer blökenden Herde stimmt der Schäfer leise eine Melodie an. Dieser Mann führt ein außergewöhnliches Leben: Als letzter Wanderschäfer Österreichs zog er jahrelang quer durch die österreichischen Alpen – er hütet Schafe und singt dabei jiddische Lieder. Ronit Kertsner erzählt in REFUGEE LULLABY nicht nur von einem besonderen Lebenskonzept, sondern auch von Begegnungen voller Hilfsbereitschaft und Solidarität in jüngster Vergangenheit: Über mehrere Monate hinweg begleitete die israelische Filmemacherin den Wanderschäfer, als dieser sich im Herbst 2015 immer wieder an die ungarische Grenze aufmachte, um geflüchtete Menschen zu unterstützen. Der Film folgt den steten Bewegungen seines Protagonisten und zeichnet mit jedem Schritt deutlichere Konturen eines Wanderers zwischen den Kulturen, der als Aussteiger ein bescheidenes Leben auf dem Land führt und sich hingebungsvoll und selbstlos wieder in die Gesellschaft einklinkt, wenn andere Hilfe brauchen.

Unaufdringlich, aber stets aufmerksam hört Ronit Kertsner zu, wenn Hans Breuer von der kommunistischen Mutter – einer der Widerstandskämpferinnen aus dem österreichischen Dokumentarfilm KÜCHENGESPRÄCHE MIT REBELLINNEN (1984) –, vom jüdischen Vater, vom Aufwachsen in Österreich, von antifaschistischem Grundkonsens und von der erst spät entdeckten Liebe zur jiddischen Musik erzählt. Aus diskreter Nähe beobachtet die Kamera Breuers anrührende Begegnungen mit Menschen in provisorischen Unterkünften an der Grenze, entspannte Weidengänge mit seiner Lebenspartnerin und den beiden Kindern oder der Besuch zweier junger Flüchtlingsfamilien aus seinem ehrenamtlichen Deutschunterricht: Dennoch ist der Film mehr als bloßes Porträt: Geschickt laufen die Erzählfäden hier und da weiter – bei Breuers Nichte Verena Krausneker etwa, der Mitbegründerin des Wiener Vereins Shalom Alaikum, der sich vor allem um Geflüchtete aus muslimischen Ländern kümmert. So blickt Refugee Lullaby auf ein solidarisches Miteinander – und überall taucht sie auf: diese berührende Musik, die bekanntlich dazu imstande ist, alle Grenzen zu überwinden.

Mehrsprachige Originalfassung (fremdsprachige Teile deutsch untertitelt)

»Breuers temporäre Vision vom Paradies lädt zum Träumen darüber ein, dass es außerhalb der Tretmühle auch noch andere Arten zu leben gibt.« – ORF.at

»Ein Film, der einem das Herz bricht – und zugleich wieder zusammensetzt.« TT

»Menschlichkeit zum Niederknien« – TT

»Ein herzzerreißendes Plädoyer für das Miteinander.« – Kleine Zeitung

Der komplett auf jiddisch gedrehte Film erzählt die Geschichte des Witwers Menashe (Menashe Lustig), der entgegen aller religiösen Traditionen darum kämpft, seinen Sohn Rieven (Ruben Niborski) allein erziehen zu können. Ein warmherziges und beeindruckend authentisches Spielfilmdebüt des Dokumentarfilmemachers Joshua Weinstein über einen universellen Konflikt inmitten einer abgeschotteten Gemeinde. Zwei Jahre drehte er dafür mit echten Haredim (Ultraorthodoxe) in Borough Park in Brooklyn, New York – der größten Chassidischen Gemeinde außerhalb Israels. Für seinen Mut wird es weltweit auf Festivals und in der Presse gefeiert.

In Borough Park im orthodox-jüdisch geprägten New Yorker Stadtteil Brooklyn bestimmen Religion und Tradition das ganze Leben. Der Supermarktverkäufer Menashe (Menashe Lustig) kämpft nach dem Tod seiner Frau um das Sorgerecht seines Sohnes (Ruben Niborski), was nach strenger Auslegung der Thora nicht möglich wäre. Menashe ist ein klassischer „Schlimasel“, vergesslich und chaotisch, der mit seinem Verhalten in der konformen Gemeinde immer wieder für Aufsehen und Gelächter sorgt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum über die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufwächst – solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen führt. Für Menashe beginnt ein innerer und äußerer Kampf mit den Traditionen, an dessen Ende er sich entscheiden muss, ob er frei sein will oder sich den Erwartungen beugt.

MENASHE Trailer English German OmU (2018)

»Ein warmherziges Juwel.« Los Angeles Times

»Ein ungewöhnlicher Film, ein Blick durchs Schlüsselloch einer verschlossenen Gemeinde.« Die Welt

»Eine einfühlsame menschliche Komödie.« The New York Times

»Ein klassischer ‚shlimasel‘ in der Woody-Allen-Nachfolge.« FAZ

»Eine ehrliche Vater-und-Sohn-Geschichte.« SRF

»…ein kultureller Einblick mit viel Menschenwärme.« cineman.ch

Nisha lebt ein Doppelleben. Zuhause gehorcht sie strikt den Traditionen und Werten ihrer pakistanischen Familie. Draußen mit ihren Freunden verhält sie sich wie ein ganz normaler norwegischer Teenager. Doch als ihr Vater sie mit ihrem Freund erwischt, kollidieren ihre beiden Welten brutal. Nisha wird von ihren Eltern gekidnappt und nach Pakistan gebracht…

Iram Haq erzählt nach ihrer eigenen Geschichte ein bewegendes Drama über eine Tochter, die zwischen den Kulturen steht, und einen Vater, der seine Tochter liebt, aber tief in seinem Wertesystem verhaftet ist. WAS WERDEN DIE LEUTE SAGEN ist ein Film über Liebe und Courage und darüber, seinen eigenen Weg zu finden. In Norwegen war der Film das Tagesgespräch und mit fast 150.000 Besuchern ein Sensationserfolg in den Kinos.

WAS WERDEN DIE LEUTE SAGEN Trailer OMU

»Bei diesem Film geht einem das Herz auf.« FM4

»Ein Film voller Freude, Liebe, reiner Menschlichkeit –und elektrisierender Spannung.« The Film Corner

»Dieser Film trifft beides: Das Herz und den Kopf.« Cinema

Les Arcs Filmfestival 2017: Bester Film, Publikumspreis, Preis der Jugendjury
AFI Filmfestival 2017: Publikumspreis
Nordische Filmtage Lübeck 2017: Publikumspreis

Jetzt online streamen im Filmcasino VOD Club hier >>

In der Bibliothèque publique d’information im Centre Pompidou in Paris treffen sich wöchentlich Menschen aus
allen Erdteilen, um im Atelier de conversation Französisch zu sprechen. Neben Kriegsflüchtlingen sitzen Geschäftsleute, neben unbekümmerten Studierenden politisch verfolgte Menschen. Von ModeratorInnen wird jeweils ein Thema vorgegeben, mit dem jeder etwas anfangen kann: Heimweh. Liebe. Wirtschaftskrise. Männer und Frauen.

Atelier de conversation ist ein berührender Film über die Schönheit des Sprechens, des Zuhörens und über den Versuch sich zu verstehen. Die österreichisch-französische Koproduktion bietet somit einen hoffnungsvollen und erfrischend humorvollen Zugang zu aktuellen, höchst relevanten Fragen: von Klischees über Krise bis Heimatverlust, Krieg und Liebe.

ATELIER DE CONVERSATION Clip Frauen und Männer

»Eine echte Entdeckung, ein tief humanistischer Film wider den Zeitgeist« Salzburger Nachrichten

Cinéma du rèel Paris 2017: Eröffnungsfilm
Karlovy Vary International Film Festival 2017:
Spezialpreis der Jury

Jetzt online streamen im Filmcasino VOD Club hier >>

„An und für sich ist der Hund nie schuld.“

In einem Wechselspiel von Nähe und Distanz erzählt TIERE UND ANDERE MENSCHEN über die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Das Wiener Tierschutzhaus beherbergt rund 1.000 tierische Schützlinge, von ausgesetzten Haustieren, konfiszierten Exoten bis zu Wildtieren, die aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt wurden.

Trotz allem aber ist es ein Ort voller Hoffnung und Engagement, der den Rahmen für eine Vielzahl an miteinander verknüpften Geschichten bildet. Unmittelbar, ohne wertenden Kommentar begleitet Regisseur Flavio Marchettidie ÄrztInnen und PflegerInnen bei ihrem täglichen Bemühen, verletzte und verstoßene Tiere artgerecht zu versorgen, zu operieren und aufzupäppeln, an ein liebevolleres Heim zu vermitteln oder wieder auszuwildern. Es sind beklemmende wie humorvolle Begegnungen zwischen Mensch und Tier: Steckbriefe, die wie Dating-Profile Auskunft über die Charaktereigenschaften der Tiere geben, eine Pflegerin, die einem Kakadu aus einem Kinderbuch vorliest, oder Schimpansin Rosi, die zaghaft ihre Hand durch das Gitter streckt.

Auf Augenhöhe mit der Kamera ist man versucht, in den entwaffnenden Blicken der Tiere menschliche Wesenszüge zu erkennen. „Sämtliche Tiere reden mit uns. Das Problem ist: wir verstehen sie nicht“, sagt eine Zoologin im Film. Der Film ist aber mehr als das Porträt einer Institution: TIERE UND ANDERE MENSCHEN ist ein Sinnbild für das Mitgefühl als moralischer Wert einer Gesellschaft.

TIERE UND ANDERE MENSCHEN Teaser 3