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The Sound Of Grass

Japannual 2022

OT: Kusa no Hibiki
Hisashi Saito | JP 2021 | 116 min | OmeU
Mit: Masahiro Higashide, Shigeru Muroi, Nao, Shunsuke Daito, Kaya, Yuta Hayashi, Yuki Mine

Kazuo, der mit seinen psychischen Problemen nicht mehr fertig wurde und nach Kündigung seines Jobs gemeinsam mit seiner Frau nach Hakodate zog, sucht nun ärztliche Hilfe. Im Spital empfiehlt man ihm Bewegung, Joggen, als therapeutische Methode. Und obwohl er es morgens nur äußerst schwer aus dem Bett schafft, beginnt er die Ratschläge zu berücksichtigen und läuft los und läuft und läuft.

Genau notiert er seinen sportlichen Fortschritt, aber auch seine psychische Stabilität scheint sich zu verbessern. In einer Parallelgeschichte folgen wir drei Hakodate Teenagern, deren Wege sich mit Kazuos Joggen kreuzen. Kazuo sieht sie als Verbündete in seiner Verlorenheit, doch das Schicksal eines von ihnen, droht seinen psychischen Fortschritt erneut scheitern zu lassen.

Einige japanische Filme der letzten Zeit basieren bereits auf Romanen des 1990 verstorbenen Autors Yasushi SATŌ (Over The Fence, JPL’17), dessen in Hakodate angesiedelten Werke meist Charaktere mit psychischer Krankheit im Vordergrund haben. Regisseur Hisashi SAITO trifft sehr genau die melancholische Stimmung der Romanvorlage.

Mit seinem Hauptdarsteller Masahiro HIGASHIDE entwickelt er eine glaubhafte Darstellung einer psychisch herausgeforderten Persönlichkeit, die die schmale Gratwanderung zwischen Stabilität und Absturz spürbar machen kann. HIGASHIDE hatte bereits Hauptrollen bei HAMAGUCHI (Asako I & II) und Kiyoshi KUROSAWA (letztes Jahr Wife Of A Spy oder Foreboding, 2019). Ihm zur Seite steht NAO als seine Ehefrau. Sie war letztes Jahr bei Japannual in Eternally Younger Than Those Idiots ebenso eindrucksvoll zu sehen.


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