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Esas no son penas
R: Anahí Hoeneisen
Ecuador 2006 | 35mm | 84 Min | OmenglU
Mit
Maia Merino, Francisca Romeo, Paquita Troya, Carolina Valencia, Anahí Hoeneisen u.a.





DO 07 05 | 18:30

Wenige Filmliebhaber könnten spontan einen Filmtitel aus Ecuador nennen. Dabei sind in diesem in Europa noch weitgehend unbekannten Filmland seit den 80er Jahren eine Reihe sozial und politisch engagierter Spiel- und Dokumentarfilme entstanden. Mit einem neuen Filmgesetz, staatlicher Finanzierung und dem Beitritt zu Ibermedia, dem iberoamerikanischen Verbund zur Unterstützung von Koproduktionen, erlebt der ecuadorianische Film gerade einen hoffnungsvollen Aufschwung. Und eine der jüngsten ausgezeichneten Produktionen ist das wunderbare Filmdebüt des Regieduos Anahi Hoeneisen und Daniel Andrade.

Fünf Jugendfreundinnen Mitte dreißig beschließen, sich nach 14 Jahren zum ersten Mal wieder zu treffen. Elena wurde von ihrem Mann sitzen gelassen und erwartet ein Kind, die verheiratete Schauspielerin Marina leidet an der Liebe zu einem anderen Mann, die frühverwitwete Diana teilt ihre Einsamkeit mit der pubertären Tochter, Tamara ist den Drogen und flüchtigen Beziehungen nie entkommen und Alejandra kämpft mutig gegen ihren Krebs an.

Fünf Frauen und fünf verschiedene Geschichten: Gemeinsam lassen sie die Vergangenheit wieder auferstehen, reflektieren ihre Erfahrungen und Lebensentscheidungen. Die Filmemacher zeichnen ein intimes, bewegendes und zugleich humorvolles Portrait dieser Frauen.
 

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